Feine Gemälde

Joachim Franz Beich
(1665 - 1748)


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Joachim Franz Beich war bayerischer Hofmaler und Radierer.

Er wurde am 15. 10. 1665 in Ravensburg geboren und verstarb am 16. 10.1748 in München. Beich war wahrscheinlich Schüler seines Vaters, Daniel Becich.
Er wurde vom kurbayerischen Hofe beauftragt, die Schlachten, an welchen sich Max Emanuel in Ungarn 168S—1688 beteiligt hatte, zu malen.
Diese elf Monumentalgemälde befinden sich nebst mehreren kleineren Landschaften in Schleißheim. Vorwiegend malte Beich Landschaften, in deren Erfindung er bisweilen der Manier Albert Meyerings folgte.

Ein längerer Aufenthalt in Italien, namentlich in Livorno, Rom und Neapel, während des spanischen Erbfolgekrieges, leitete ihn auf die einfach-große Naturauffassung der Claude Lorrain, Gasp. Dughet, Salv. Rosa hin. Die Sorgfalt, mit der er namentlich Licht und Luft behandelte, sichert ihm einen Platz
unter den besseren Landschaftsmalern seiner Zeit. Bilder von ihm befinden sich in der Münchener Pinakothek (der Prophet Elias, Predigt Johannes d. T. u. a.), im Wiener Hofmuseum, in den Galerien von Braunschweig, Stuttgart, Mannheim, Augsburg.

(Quelle: Thieme-Becker)


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