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Claiton
J.
(Georg Fischhof)
geb. 1859
- gest. 1914
Derzeit
haben wir kein Gemälde des Künstlers im Angebot.
Zunächst
wurde vermutet, dass der Name Claiton aus dem Anglo-Amerikanischen
eingedeutscht aus Clayton wurde (vgl. Busse-Verzeichnis). Bezüglich
des Genres und der Ausführung wurde daher vielfach angenommen,
dass es sich um J. Clayton, Essex handelt; ein Genremaler des
19. Jhdts. Dieser Clayton hatte einige Ausstellungen an der Royal
Academie und in der Suffolk Street in London zwischen 1871 und
1885.

Neuere
Recherchen haben ergeben, dass es sich bei J. Claiton wohl um
ein Pseudonym des aus Wien stammenden Malers Georg Fischhof
handelt. Für die damalige Zeit (und heute auch noch!) üblich,
haben viele Künstler für unterschiedliche Galerien
unter verschiedenen Namen gearbeitet. So verwendete Fischhof
neben J. Claiton auch noch die Pseudonyme Terni A.L., Ducat oder
Joh. Wagner.
Georg
Fischhof
war Portrait-, Figuren- und Landschaftsmaler in Wien. Er wurde
am 11.05.1859 in Wien geboren. Er verstarb dort 1914.
Zunächst studierte der Künstler das Baufach. Später
wechselte er dann zur Wiener Kunstgewerbeschule unter Prof. Sturm
und vervollständigte seine Studien an der Akademie in München.
Nach Wien zurückgekehrt machte er sich zunächst einen
Namen mit Bildern, die alte Gobelins imitierten. Auch schuf der
Künstler zahlreiche Portraitarbeiten, so z.B. das Bildnis
des Erzherzogs Rainer, des Herzogs und der Herzogin von Sachsen-Coburg-Gotha
und der Prinzessin Dora von Schleswig-Holstein. Später kamen
zahlreiche Seestücke, insbesondere Ansichten der Küste
aus Italien hinzu. Überhaupt haben es ihm Seestücke
offensichtlich angetan, da er in diesem Bereich zu interessanter
Qualität gefunden hat.
Literatur:
- Benezit
Band 5, Seite 486
- Thieme-Becker,
Band 12, Seite 51f
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