Feine Gemälde

Ludwig Hartmann
1835 - 1902


Apfelschimmel

Apfelschimmel - Gemälde von Ludwig Hartmann - umseitig Nachlaßsstempel  - Galerie Jaud Garmisch-Partenkirchen

Apfelschimmel


Öl auf Malkarton
Bildgröße ca. 13/15 cm

nicht signiert.
Auf der Rückseite Nachlassstempel:
"Nachlass von Ludwig Hartmann"

Nachlassstempel - Ludwig Hartmann - Abbildung der Rückseite des Gemäldes (Ausschnitt)

Ludwig Hartmann wird am 15.10.1835 in München geboren und stirbt auch dort am 20.10.1902.

Nach dem frühen Tod seiner Eltern kommt Hartmann mit 16 Jahren an die Akademie in München. Eigentlich sollte er Lithograph werden, setzte jedoch seinen Übertritt an die Akademie durch. Zunächst wird Hartmann 1852 wegen seiner sauberen Zeichnungen gelobt, bald darauf aber verläßt er die Akademie.
Im Anschluss erhält er Untererrrricht bei Johann Wagner-Deines (1803 - 1880).
1860 feiert Hartmann seinen ersten Erfolg mit "Pferde, die in ein Kornfeld eingebrochen sind". Weitere Pferdebilder folgen.

Zitat aus Thieme-Becker, Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zu Gegenwart:

"Angeregt durch niederländ. Stiche, wohl auch durch die Arbeiten F. A. Kleins, widmete er sich mit aller Hingebung dem Studium des Arbeitspferdes. Auf diesem engen Spezialgebiet, als Darsteller des müden, abgerackerten Gaules, ist H. echt und von einfühlendem Verständnis. Seine Zeichnung ist sicher, und zeugt von peinlichem Einzelstudium. Die farbigen Skizzen sind frisch und von scharfer Naturbeobachtung. Seine fertigen Bilder leiden ab und zu an trockenem Fertigmachen. Im Landschaftlichen ist der Einfluß
seines Freundes Schleich unverkennbar. H. hat sein Thema auch in einigen guten Radierungen behandelt.
"


Die Gemälde von Hartmann erzielen weltweit durchaus beachtenswerte Ergebnisse.

Werke von Hartmann befinden sich u.a. in der Neuen
Pinak. München („Auf dem Felde") und in der Picture
Gallery Philadelphia („Pferdemarkt").

Preise und Auszeichnungen:
Medaillen: 1869 und 1872 (Wien)

Preis auf Anfrage


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