Feine Gemälde


Georg Macco

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wird am 23.03.1863 in Aachen geboren
und stirbt am 20.04.1933 in Genua.


Er ist Landschaftsmaler und Illustrator in Düsseldorf;
Georg Macco ist der Urgroßneffe von Alexander Macco.
Er ist Schüler von Janssen und E. Dücker an der Akademie in Düsseldorf.
1887 setzt er seine Studien in München fort.

Georg Macco ist bekannt für seine Stimmungslandschaften aus dem Hochgebirge und der Gletscherwelt Norwegens und Spitzbergens; seit 1900 auch Ansichten aus Italien. Sehr selten findet man auch Ansichten aus dem Orient.

Macco stellt ab 1888 ständig in München aus.


Die Düsseldorfer Nachrichten vom 23. April 1933
berichten anlässlich des Todes von Georg Macco:

Kunstmaler Georg Macco verstorben

Wie uns aus Genua gemeldet wird, ist dort am 20. April der Düsseldorfer Kunstmaler Georg Macco an den Folgen einer Herzschwäche gestorben. Der Künstler hatt sich, wie alljährlich, auch diesmal auf eine Reise nach dem Süden begeben, um dort mlerischer Arbeit zu dienen, die ja für ihn im Mittelpunkt seines unermüdlicher Tätigkeit gewidmeten Lebens stand. In Genua wird der Künstler auf dem dortigen Friedhof am heutigen Samstag beigesetzt werden.

Nur kurze Zeit hat Georg Macco seinen 70. Geburtstag überlebt, den die Kunsthalle im März dieses Jahres durch eine große (...) Ausstellung würdig beging. Nun wird er inmitten der Schönheit des italienischen Südens, den er neben so vielen anderen reizvollen und cahrakteristischen Landschaften unseres Planeten so lebendig zu schildern wusste, von einem reichen Schaffen ausruhen.

In Georg Macco ist ein seinerzeit vielgenannter Düsseldorfer Landschaftsmaler heimgegangen, dessen Drang nach neuen Eindrücken ihn die alte Welt von den Ruinenstätten des palmenreichen Niltals bis zu den Eiswüsten Spitzbergens durchwandern ließ. Er war am 28. März 1863 in Aaachen geboren und studierte von 1880 - 1887 auf der Düsseldorfer Akademie unter der tüchtigen Leitung Eugen Dückers. Zuerst malte er Stimmungsbilder aus der Rhön; Dann aber ging er zur Schilderung der malerischen Welt des Hochgebirges über, und auf diesem Gebiet hat er im ersten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts einige wirklich beachtenswerte Arbeiten geschaffen. Auch mehrere große Bilder aus den Polargegenden hielten sich auf einer beachtlichen Höhe, wenn schon überall der Charakter der allbekannten, jetzt aber glücklicherweise seit langem überwundenen Touristenlandschaft sich etwas hervordrängte.


Literatur:

  • Benezit 1999 - Band 8, Seite 910
  • Thieme- Becker, Band 23, Seite 508
  • Boetticher, Band 1, Seite 911
  • u.v.a





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