![]() die Ausstellung - Cornelia Schott - Heinrich Schott - Bilder der Ausstellung |
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Heinrich
Schott |
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Heinrich Schott studierte 1938 bis
1944 - unterbrochen durch den Wehrdienst - an der Münchner
Akademie für Bildende Kunst und war bereits früh als
Bildhauer erfolgreich. Seit 1950 war er im Hauptberuf als Journalist,
zuletzt als leitender Redakteur des Garmisch-Partenkirchner Tagblatts
tätig. Im Stillen widmete er seine Kraft unbeirrt seiner Kunst. Wichtige Arbeiten befinden sich in öffentlichem und privatem Besitz. Aus dem Nachlass werden 25 Skulpturen vorgestellt. |
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Heinrich Schott würde am 29. Juni 2006
seinen 90.Geburtstag feiern. Durch Krieg und Gefangenschaft
wird der Künstler aus dieser "Heilen Welt" gerissen.
Das erlebte Leid und die tägliche Konfrontation mit dem
Kampf um die Existenz schlägt sich in einer stark expressiven
Phase von Schott nieder. Seine Skulpturen sind nun Abbilder von
geschundenen, verfolgten und gebrochenen Menschen. Figuren voller
Leid und Nachdenklichkeit voller Sensibilität und Deutlichkeit. Über eine Phase,
die die Auseinandersetzung mit der Abstraktion eines Henry Moore
deutlich erkennen lässt, findet Heinrich Schott zu einer
systematischen Reduktion von Form und Gestus, zum "TORSO"
als eigenständige Gestaltung. Heinrich Schott, der
Journalist ist 30 Jahre beim Garmisch-Partenkirchner Tagblatt
tätig gewesen, mehr als die Hälfte dieser Zeit sogar
als Leiter der hiesigen Redaktion. Darüberhinaus war er
Kunst- und Kulturkritiker, langjähriger Korrespondent grosser
Nachrichtenagenturen (u.a. dpa) und des Bayerischen Rundfunks.
Für seine journalistische Tätigkeit erhielt Heinrich
Schott das Bundesverdienstkreuz. |
![]() Heinrich Schott "verklungene Musik" (Wachsmodell) |
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