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Garmisch-Partenkirchner
Tagblatt vom 29.06.2000:
Bewahren
vor dem Augenblick
Berge! Melodie des Lichts."
Bilder von Lukas
Vogel
GAP (tab) Richard Strauss nennt der Schweizer Maler Lukas
Vogel einen Seelenverwandten. Der Künstler kennt und schätzt
die Werke des Wahl-Garmischers: Der Eindruck eines Sonnenaufgangs
in den Bergen ruft in mir nicht nur die Melodien und Kompositionen
von Strauss in mein Gedächtnis", erklärt er. ,"Die
Musik im Kopf verschmilzt mit den optischen Eindrücken und
ich muss die Bilder, die hierbei im Kopf entstehen, auf der Leinwand
vor der Flüchtigkeit des Alltags bewahren."
Gewaltige Gipfel, imposante Panoramen und das Licht, das auf
sie strahlt: Vogel reduziert seine Eindrücke auf das Wesentliche.
In seinen Arbeiten gelingt es ihm, eine von Strauss Musik
geprägte Sichtweise der Alpen in intensiven Bildern - mit
Ölfarbe und Blattgold - umzusetzen. Doch damit nicht genug:
Der Schweizer hat sich auch direkt von den Kompositionen inspirieren
lassen und fertigte beispielsweise ein Triptychon zu Also
sprach Zarathustra".
Dieses und andere Werke werden im Rahmen der Richard-Strauss-Tage
in der Galerie Jaud an der Bahnhofstraße gezeigt. Bürgermeister
Toni Neidlinger eröffnet die Ausstellung am Freitag, 30.
Juni, um 16 Uhr.
Es war schwer, Ludwig van Molle zu toppen", betont
Alexander Jaud und verweist auf dessen BILDER AUS MUSIK"
die 1998 die Strauss-Tage begleiteten. Daher habe er auch ein
Jahr pausiert und in Ruhe einen geeigneten Künstler gesucht.
Etwas zu finden, das nicht dem Mainstream entspricht und
dennoch künstlerisch ist", nannte er nicht einfach".
Schließlich runde dieses Angebot das fünftägige
Festival ab.
Vogels Arbeiten können bis 30. September 2000 in der Galerie
besichtigt werden.

Foto
und Artikel entnommen aus dem
Garmisch-Partenkirchner Tagblatt vom 29.06.2000
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Garmisch-Partenkirchner
Tagblatt vom 01.07.2000:
Bilder,
die leuchten
Vernissage in der Galerie Jaud
GAP
(msch) -- Bürgermeister Toni Neidlinger hatte es sich nicht
nehmen lassen, die Austeilung des Schweizer Malers Lukas R. Vogel
in der Galerie Jaud persönlich zu eröffnen. Er war
sichtlich beeindruckt, so wie auch die anderen rund 100 Besucher
der Vernissage, von der Kraft des Lichtes in den Gemälden
Ich kann mir beim Betrachten dieser Bilder gut vorstellen,
wie die Musik den Maler inspiriert hat", meinte er. Realistisch
genau sind diese in Öl oder mit Alkyd, einem schnell trocknenden
synthetischen Harz, auf Leinwand gemalt.
Ausgehend von der klassischen, realistischen Kunst der Romantik
des 19. Jahrhunderts, hat Vogel in der fotorealistischen Malerei
seinen eigenen Stil gefunden. Daraus hervor und noch weit darüber
hinaus gehen seine Impressionen", die nur noch die
Konturen des Berges im Licht darstellen. Neben Öl verwendet
er dafür auch Blattgold. Leider konnte er bei der Vernissage
nicht anwesend sein, da er zu einer Zivilschutzübung in
seiner schweizerischen Heimat einberufen wurde.
Galerist Alexander Jaud übernahm es deshalb, in seiner Laudatio
den Maler vorzustellen, der von Beruf Optiker ist und sich das
künstlerische Handwerk rein autodidaktisch aneignete. Ich
freue mich, dass es mir gelungen ist, nach einjähriger Pause
wieder zu den StraussTagen einen geeigneten Künstler vorstellen
zu können. Vogel will die Musik von Richard Strauss nicht
übersetzen, sondern ein Szenenbild dazu malen", erklärte
er.
Die
Ausstellung "Berge! Melodie des Lichts" ist eine großartige
Bereicherung des Rahmenprogramms der Strauss- Tage und darüber
hinaus bis zum 30. September 2000 zu sehen.
(Garmisch-Partenkirchner
Tagblatt vom 01.07.2000) |
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