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August
Albert Zimmermann
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Signaturbeispiel

August Albert Zimmermann wurde am 20.9.1808 in Zittau geboren.
Sein Vater war der Zittauer Stadtmusikus Carl Friedrich August
Zimmermann. Aus diesem Grund war Albert Zimmermann, der noch
die Brüder Max, Richard und Robert Zimmermann hatte, zunächst
selbst Musiker.
Später jedoch verlegt er sich ganz
auf die Malerei und erhielt seine Ausbildung zunächst an
der Akademie in Dresden und später auch an der Akademie
in München. Im Jahre 1857 wurde er von der österreichischen
Regierung als Professor an die Kunstakademie nach Mailand berufen
an der er bis ins Jahr 1859 tätig war.
von 1860 bis 1871 war Zimmermann Lehrer an der Wiener Kunstakademie
als Nachfolger Steinfelds. Anfang der achtziger Jahre des 19.
Jahrhunderts übersiedelte Albert Zimmermann von Wien nach
Salzburg, kehrte jedoch im Jahre 1885 wieder nach München
zurück.
Friedrich August Pecht, Kunstschriftsteller
in München und Herausgeber der Zeitschrift Kunst für
Alle bezeichnete Zimmermann als wahre Protestnatur,
die heute ganz stilisierte Landschaften in der Art Kochs, morgen
in der Rottmanns und übermorgen naturalistische in Calames
schuf.
Zimmermann war Mitglied der Münchner
Kunstakademie und Ehrenmitglied der Petersburger Akademie.
Der Maler verstarb am 18.11.1888 in München.
Werke des Künstlers befanden sich
vormals in folgendem öffentlichen Sammlungen:
Stadtmuseum in Bautzen, Kunsthalle in Bremen, Schlesisches Museum
der bildenden Kunst in Breslau, Moderne Galerie Dresden, in der
Kunsthalle Kiel, in der Landesgalerie Linz, in der neuen Pinakothek
und städtischen Galerie in München, ebenso in der Schack-Galerie
in München, in der Staatsgalerie Prag, in der Staatsgalerie
Stuttgart und im kunsthistorischen Museum in Wien.
Quelle:
Thieme/Becker, allgemeines Lexikon der bildenden Künstler,
von der Antike bis zur Gegenwart, Band 36
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